Test City-HelmeAbus Urban-I 3.0 Signal - Testsieg für das Leichtgewicht

Barbara Merz-Weigandt

 · 02.07.2025

Der Abus Urban-I 3.0 Signal kann beim Anpassungssystem, Gewicht und Belüftung punkten.
Foto: Matthias Borchers

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Der Abus Urban-I 3.0 Signal ist der leichteste Helm im Testfeld. Obwohl er auf den Rotationsschutz MIPS verzichtet, kann er sich den Testsieg sichern. Welche Kriterien ihn zum besten Helm im Test machen, lest ihr hier.

Themen in diesem Artikel

Der Abus Urban-I 3.0 Signal im Praxis-Check

Mit nur 261 Gramm ist der Abus Urban-I 3.0 der leichteste Helm im Test. Auch bei der Passform kann der Abus-Helm punkten. Über das umfangreiche Anpassungssystem lässt sich der Helm sehr sauber an den Kopf anpassen und sitzt auch auf schmalen Köpfen wackelfrei.

Das Anpassungssystem beim Abus Urban-I 3.0 ist auch in der Höhe verstellbar.Foto: Matthias BorchersDas Anpassungssystem beim Abus Urban-I 3.0 ist auch in der Höhe verstellbar.

Bestwerte erzielt der Abus Urban-I auch bei der Belüftung. 12 Öffnungen lassen ausreichend Luft an den Kopf. Ein Fliegennetz sorgt dafür, dass ungewünschte Insekten nicht mit einströmen.

Der Abus Urban-I bietet gute Kühlung durch großzügige Belüftungsöffnungen und gleichzeitig Schutz vor Insekten im Helm.Foto: Matthias BorchersDer Abus Urban-I bietet gute Kühlung durch großzügige Belüftungsöffnungen und gleichzeitig Schutz vor Insekten im Helm.

Abus setzt als einziger Hersteller im Test auf ein Magnet-Gurtschloss. Das ist am Anfang aufgrund der anderen Schließrichtung im Handling etwas gewöhnungsbedürftig, hält aber zuverlässig und lässt sich mit einer Hand wieder öffnen.

Das Fidlock-Magnetgurtschloss am Abus Urban-I erspart nerviges Gefummel und erhöht den Bedienkomfort beim Schließen des Helms.Foto: Matthias BorchersDas Fidlock-Magnetgurtschloss am Abus Urban-I erspart nerviges Gefummel und erhöht den Bedienkomfort beim Schließen des Helms.

Das Gurtsystem am Abus Urban-I ist dagegen eher einfach gehalten. Auch auf den zusätzlichen Rotationsschutz MIPS verzichtet der Hersteller.

Einfache Gurte, kein MIPS. Das tut der Gesamt-Performance des Abus Urban-I keinen Abbruch.Foto: Matthias BorchersEinfache Gurte, kein MIPS. Das tut der Gesamt-Performance des Abus Urban-I keinen Abbruch.

In Sachen Sichtbarkeit und damit verbundener passiver Sicherheit macht dem Abus Urban-I kein anderer Helm im testfeld etwas vor. Wer es nicht ganz so grell mag, kann den Helm auch etwas dezenter in silber und orange erwerben.

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Signalfarbe und Reflexmaterial rundum: der 
Abus Urban-I 3.0 Signal macht seinem Namen in Sachen Sichtbarkeit und passiver Sicherheit alle Ehre.Foto: Matthias BorchersSignalfarbe und Reflexmaterial rundum: der Abus Urban-I 3.0 Signal macht seinem Namen in Sachen Sichtbarkeit und passiver Sicherheit alle Ehre.

Der Abus Urban-I 3.0 Signal im Labor-Test

Der Abus Urban-I 3.0 punktet im Labor vor allem bei den Werten für das Gewicht und die Belüftung. Beim Rotationsschutz und der Stoßdämpfung liegt der Abus im Mittelfeld.

Die Werte aller getesteten Helme im Überblick:

Die Tabelle zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Biker bei dem von uns simulierten Sturzszenario eine mittlere Gehirnerschütterung erleiden würde.Die Tabelle zeigt die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Biker bei dem von uns simulierten Sturzszenario eine mittlere Gehirnerschütterung erleiden würde.

Die Norm für die Beschleunigungswerte liegt bei 250 g.Die Norm für die Beschleunigungswerte liegt bei 250 g.

Infos & Preis - Abus Urban-I 3.0 Signal

  • Preis: 99,95 Euro >> hier reduziert erhältlich
  • Gewicht: 261 Gramm
  • Größen: S- XL, 52 - 62+ cm
  • made in: China
  • Farben: silver, red, yellow
  • Rotationssystem: -
  • Ausstattung: Fliegennetz, LED-Rücklicht, Magnetschloss, Reflektoren
  • Info: abus.com

Messwerte

  • Beschleunigung (g): 123,4
  • Gehirnerschütterungsrisiko: 29 %

Bewertung und Note

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Barbara Merz-Weigandt

Barbara Merz-Weigandt

Chefredakteurin

Barbara Merz-Weigandt, Chefredakteurin von MYBIKE, dem Magazin für engagierte Alltags- und Reiseradler, lebt am Starnberger See. Ihre große Leidenschaft: das Reisen. Mit dem Tourenrad überquerte sie die Alpen – auf der Via Claudia Augusta, der Ciclovia München-Venezia und dem Alpe-Adria-Radweg. Mit Motorsegler und Rad erkundete sie die Inselwelt Kroatiens und die lykische Küste, alle Balearen und Kanaren hat sie mit dem Fahrrad bereist. Am liebsten ist sie mit dem Mountainbike auf den Trails in den Bayerischen Voralpen, den Dolomiten oder auf La Palma unterwegs.

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